Gewerbe trifft Gewerbe vom 07.06.2017
Restaurant Seeland und TCS Camping Sempach

Das Restaurant Seeland lud zusammen mit dem TCS Camping und der Korporation Sempach ihre Gewerbekollegen vom GOS Gewerbeverein oberer Sempachersee dazu ein, mehr über die Entstehung und den Betrieb der einzigartigen Freizeit- und Ferienoase am Sempachersee zu erfahren.

Im Rahmen des regelmässig stattfindenden Anlasses „Gewerbe trifft Gewerbe“ folgten vergangenen Mittwoch etwa 50 Mitglieder des GOS der Einladung des Restaurants Seeland und TCS Camping Sempach, welche als Betriebe der Korporation Sempach durchaus eine geschichtsträchtige Enstehung und Entwicklung durchgemacht haben.

Elmar Bernet, Präsident GOS begrüsste die Anwesenden an der Sempacher „Côte d’Azur“ und zog dabei Parallelen zu Albert Einsteins Relativitätstheorie. Er ermunterte seine Gewerbe-Kollegen, Mut für Unbekanntes zu zeigen, manchmal auch Situationen aus einer alternativen, unkonventionellen Blickweise zu betrachten, denn „nur wer sich bewegt, gewinnt Zeit“.

Während des anschliessenden Rundganges über den Campingplatz zeigten Joe Ineichen, Präsident Korporation und Beat Herzog, TCS Camping, dessen Familie seit über 45 Jahren das Camping erfolgreich führt, dass es nicht immer einfach war, im Einklang mit der Natur und zusammen mit der Eigendynamik des Sempachersees den Betrieb zu führen.

Der TCS Camping erstreckt sich über 5.5 ha und bietet 200 Saisonplätze und weitere Touristenplätze für gesamt über 1.000 Besucher an. Nach dem Motto „es hat immer Platz“ legen die Betreiber Wert darauf, dass jeder Besucher immer einen Platz bekommt und dennoch genügend Freiraum für Freizeitaktivitäten auf dem Gelände vorhanden ist. Die Saisonplätze liegen sehr exklusiv, nahe dem Wasser. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das Gelände nach Saisonschluss in den ursprünglichen Zustand rückgebaut wird, da es im Naturschutzgebiet liegt.

Auch wird dem zunehmenden Trend „Glamping“ (glamourous Camping) Rechnung getragen, indem aufs Zelt und Camper verzichtet wird und dafür entweder in festen Unterkünften, wie Bungalows mit eigener Küche, Bad und Terrasse oder auch ganz neu in Pods (wie Mini-Tunnel geformte Holzunterkünfte) inmitten der Natur übernachtet werden kann. Die kleineren Varianten beinhalten lediglich ein Doppelbett und sind auf zwei Personen ausgelegt, wobei in der grösseren mit Küche und Nasszelle sogar eine vierköpfige Familie Platz findet.

Beeindruckt liessen sich die Teilnehmer von der einzigartigen Ferienatmospähre und Idylle in ihren Bann ziehen.

Der anschliessende Apéro riche aus der Küche des Restaurants Seeland, welches seit 2002 von Hansi Burri geführt wird, sorgte für weiteren Genuss und die Gewerbler nutzten die Gelegenheit, sich zu aktuellen Themen auszutauschen und einen, mit den Worten von Joe Ineichen treffend bemerkt „den schönsten Sonnenuntergang am Sempachersee“ zu geniessen.